Schulsternwarte und Volkssternwarte Crimmitschau

Interessengemeinschaft Astronomie Crimmitschau e. V.

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AG Astronomie an der Sternwarte

von Frank Andreas, 29.01.2021
Im Rahmen des Ganztagsangebotes des Julius-Motteler-Gymnasiums Crimmitschau findet an der Sternwarte die Arbeitsgemeinschaft Astronomie statt. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 6 nehmen an dem Angebot teil. Durch Kooperation mit der Käthe-Kollwitz- und der Sahn-Oberschule steht das Angebot auch weiteren Schülern der Stadt Crimmitschau offen.

Die AG findet jeweils am Dienstag ab ca. 13.45 Uhr in der Sternwarte statt. In diesem Schuljahr haben sich 18 Schüler der o.g. Schulen angemeldet. Leider konnten wegen der Corona-Pandemie bisher nur wenige Veranstaltungen vor Ort stattfinden. Die AG-Teilnehmer sind daher auf Online-Konferenzen umgestiegen. Wir hoffen, uns aber bald wieder in der Sternwarte treffen zu können.

Dazu gibt es auch allen Grund. Neben der Beschäftigung mit Sternbildern, Planeten, Fernrohren und aktuellen Ereignissen am Himmel, wird seit dem letzten Schuljahr an dem ambitionierten Projekt eines robotischen Teleskops gearbeitet, das in Zukunft auch von den Schülern von zu Hause aus über das Internet genutzt werden kann. Viele Vorbereitungsarbeiten und Anschaffungen technischer Ausrüstung sind durch die Förderung von Ganztagsangeboten (GTA) durch den Freistaat Sachsen und die Unterstützung durch die Stadtverwaltung Crimmitschau erfolgt. Das robotische Teleskop selbst, siehe Video eines Testaufbaus zur automatischen Ausrichtung auf Himmelsobjekte, kann schon eingesetzt werden. Eine neue Kuppel auf dem Dach der Sternwarte wird das Teleskop ab diesem Jahr beherbergen.

Sternwarte Ostseite Drohne
Ostseite der Sternwarte mit geöffneter Kuppel.
Autor: Fotograf
Pulsar_Kuppel_001
Diese 2,2m-Kuppel wird auf dem Dach der Sternwarte montiert und das GTA-Robotik-Teleskop beherbergen.
Autor: Frank Andreas
Robotik-Teleskop
Das GTA-Robotik-Teleskop im Testaufbau auf dem Rundgang der Sternwarte. Es besteht aus einem Stativ, einer elektronisch steuerbaren Montierung iOptron iEQ30, einem Refraktor mit 81mm Öffnung, mehreren digitalen Astrokameras und weiteren Steuergeräten. Kontrolliert wird das gesamte System von einem Raspberry Pi-Einplatinenrechner mit dem Linux-System Astroberry.
Autor: Frank Andreas