Schulsternwarte und Volkssternwarte Crimmitschau

Interessengemeinschaft Astronomie Crimmitschau e. V.

sliderimg1 sliderimg2 sliderimg3 sliderimg4 sliderimg5 sliderimg6

Planetenkonstellationen 2020

von Frank Andreas, 21.11.2020
Planeten bewegen sich, wie die Erde, um die Sonne. Von uns aus gesehen begegnen sie sich dabei immer wieder einmal am Himmel. Wenn sich der Mond hinzugesellt, ergeben sich reizvolle Fotomotive.

Die beiden Riesenplaneten Jupiter und Saturn, im Weltall hunderte Millionen Kilometer voneinander getrennt, rücken zum Ende des Jahres, von der Erde aus gesehen, immer näher aneinander. Am Abend des 21. Dezember 2020 werden sie sich dabei ganz nahe kommen, was auch eine große Konjunktion genannt wird. Mit bloßem Auge erscheinen die beiden hellen Planeten fast wie ein "Stern". Das Treffen der beiden Planeten im Jahr 7 v. Chr., das als eine mögliche Erklärung für den Stern von Bethlehem gehandelt wird, konnte damals auch nur mit bloßem Auge verfolgt werden. Ein freier Blick zum südwestlichen Horizont wird aber nötig sein, da sich das Pärchen schon kurz vor dem Untergang befindet. Ein Fernglas oder Fernrohr kann ebenfalls hilfreich sein.

Jupiter-Saturn-Mond
Jupiter, Saturn und der zunehmende Mond am Abend des 19.11.2020 (über dem Mond rechts Jupiter und links Saturn)
Autor: Eberhard Seiler
Venus_Mond_Merkur
Venus, abnehmende Mondsichel und Merkur am Morgen des 13.11.2020 (von rechts oben nach links unten)
Autor: Eberhard Seiler
Venus_Mond_Merkur_Detail
Venus, abnehmende Mondsichel und Merkur am Morgen des 13.11.2020 (von rechts oben nach links unten. Rechts unterhalb von Venus und Mond ist der hellste Stern des Sternbildes Jungfrau, Spika, zu erkennen.
Autor: Eberhard Seiler
große Konjunktion Jupiter und Saturn
Die Planeten Jupiter und Saturn begegnen sich am 21.12.2020 so nahe, dass man sie wie einen Stern sehen kann. Blick zum Südwest-Horizont.
Autor: Stellarium.org